Städteorchester Württembergisches Allgäu

Hannes Reich

Hannes Reich

Hannes Reich gehört zu den wenigen Dirigenten seiner Generation, die bereits in jungen Jahren sowohl in der Arbeit mit Orchestern als auch mit Chören beachtliche Erfolge aufweisen können. So ist er seit 2012 Dirigent des Akademischen Orchesters Freiburg und seit 2013 künstlerischer Leiter des Bosch-Sinfonieorchesters. Zudem unterrichtet er an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen Schul- und Kirchenmusikstudierende in Orchesterleitung.
Gleichzeitig ist er Stipendiat im Dirigentenforum Chor des Deutschen Musikrats, dirigierte Ensembles wie den Rias-Kammerchor oder die Rundfunkchöre aus Berlin und Leipzig und wurde zu einem der drei Finalisten des Deutschen Chordirigentenpreises 2016 nominiert.

Hannes Reich stand am Pult namhafter Orchester. So war er zu Gast bei der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem International Regions Symphonie Orchestra des Landesmusikrats Baden-Württemberg und der Kammerphilharmonie Graubünden und dirigierte verschiedene Projekte an den Theatern Konstanz und Villingen. Meisterkurse besuchte er bei Howard Arman (WDR-Rundfunkchor), Hans Christoph Rademann (Gächinger Kantorei), Lucas Vis (Ensemble Resonanz) und Jos van Veldhofen (Freiburger Barockorchester).

Bei der Schlossoper Haldenstein in Chur assistierte er bereits mehrfach der musikalischen Leitung, dirigierte die Produktionen La Traviata, Rigoletto und Die Fledermaus und übernahm die Leitung des Opernchores. Außerdem war er musikalischer Leiter der Produktionen Die Zauberflöte und Hänsel und Gretel der Talentwerkstatt 43 e.V. in Rottweil. Von Simon Halsey (Rundfunkchor Berlin) wurde er eingeladen, die weltweit erfolgreiche szenische Aufführung des Deutschen Requiems von Johannes Brahms zu begleiten.

Hannes Reich, geboren 1980 in Calw, studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und an der Sibelius-Akademie in Helsinki Schulmusik, Violoncello und den Masterstudiengang Orchesterleitung; Dirigierunterricht hatte er bei Prof. Sebastian Tewinkel und Prof. Manfred Schreier. Von 2005 bis 2008 war er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Als Cellist sammelte er wertvolle Orchestererfahrung unter Dirigenten wie Péter Eötvös, Heinrich Schiff oder Michael Sanderling und war als Solist und Kammermusiker Gast bei verschiedenen Festivals für Neue Musik. Bei den Abschlusskonzerten des Off-Programms „Next generation“ der Donaueschinger Musiktage hatte er als Cellist und Dirigent Auftritte mit Rundfunkaufnahmen des SWR.